Fabrikreorganisation

Flexibilität als Antwort auf die VUCA-Welt

Volatility, Uncertainty, Complexity & Ambiguity, kurzum VUCA. Diese Eigenschaften charakterisieren das unternehmerische Umfeld von heute. Antworten auf die einhergehenden Dynamiken liefern flexible und agile Reaktionsmechanismen. Strategische Planungen in Zeitspannen von drei bis fünf Jahren dienen zwar weiterhin als Orientierung, müssen jedoch insbesondere im operativen Kontext schnell auf Umstandsveränderungen adaptierbar sein.

Unser Ansatz der systemischen Fabrikreorganisation verfolgt vor diesem Hintergrund das Ziel, alle relevanten Gebäude und Funktionen hinsichtlich einer kostenoptimalen und strukturierten Flächenallokation sowie Dimensionierung einzubeziehen. Die produktionslogistischen Flüsse und die damit verbundenen Kosten stehen dabei im Vordergrund der Analyse und Bewertung. Mit diesem Vorgehen konnten wir bei einer Vielzahl von Reorganisationsprojekten die operativen Kosten signifikant reduzieren. Besonderen Fokus legen wir bereits in einer frühen Projektphase auf die Realisierbarkeit in Bezug auf den Investitionsaufwand, die baurelevanten Restriktionen als auch die Einhaltung zeitlicher Rahmenbedingungen. 

Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Kombination aus veränderten Planungsprämissen und historisch gewachsenen Strukturen im Zeitverlauf zu signifikanten Wertschöpfungsverlusten führen kann. Anbei ausgewählte Beispiele initiierender Veränderungen mit aktuellem Bezug:

  • Automotive - gesellschaftliches Nachhaltigkeitsbewusstsein, politisch gesetzte Anreizmechanismen (Nachfrageseite) sowie Sanktionen bei Nicht-Einhaltung von Zielgrößen (Angebotsseite) fördern den Markt für Elektromobilität, wodurch elementare Veränderungen im Produktportfolio der Automobilhersteller entstehen, die wiederum Anpassungen bei Zulieferern und weiteren Beteiligten erforderlich werden lassen
  • Maschinen- & Anlagenbau - zunehmend kundenindividuellere Produktionsprogramme erfordern ein hohes Maß an Flexibilität mit Auswirkungen auf Losgrößen und Bestände in der Produktion sowie die Notwendigkeit kurz-zyklischer Anpassungen des Produktionslayouts
  • Luftfahrt - das "A380-Sterben" wird vielfach als Hinweis auf einen Paradigmenwechsel innerhalb der Luftfahrtindustrie wahrgenommen. Ausgelöst durch ein geändertes Fluggastverhalten, beschäftigt sich die Branche bereits seit einiger Zeit mit der weiteren Verwendung von Großraumflugzeugen für Langstreckenflüge. Die durch gekürzte Auftragsvolumina ausgelöste Produktionseinstellung des A380 bis 2021, wird die Produktionsprozesse bereits kurz- und mittelfristig maßgebend beeinflussen.

Um auch unter sich verändernden Rahmenbedingungen einen wirtschaftlich effizienten Fabrikbetrieb langfristig sicherzustellen, forcieren wir einen systemischen Betrachtungsansatz bei der Reorganisation von Produktionsstätten. Anders als bei klassischen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung betrachten wir die Fabrik als interdependentes System. Eine ganzheitliche Analyse unter Einbezug etwaiger Wechselbeziehungen bestimmt dabei unsere Vorgehensweise.

Bei unserem Vorgehen bewegen wir uns auf vier Ebenen, die wir im systemischen Gesamtkontext betrachten, um das optimale Ergebnis zu erarbeiten.

(1) Analyse der Flächen- und Gebäudestruktur

(2) Konzeptionierung des optimalen Materialflusses

(3) Detaillierung der produktionslogistischen Prozesse

(4) Bewertung der operativen Kosten und zukünftigen Leistungsfähigkeit

Im Sinne einer kundenzentrierten Weiterentwicklung beschäftigen wir uns aktuell intensiv mit der Überführung unserer initialen Datenaufnahme in eine tool-basierte Anwendung. Für unsere Kunden werden wir Layoutanpassungen und damit verbundene Leistungsbewertungen zukünftig als einen wiederkehrenden Review-Prozess anbieten.

Lassen Sie uns Ihre VUCA-Welt gemeinsam verstehen und die maximale Effizienz aus Ihrer Produktionsstätte herausholen. Gerne erläutern wir Ihnen das detaillierte Vorgehen anhand Ihrer Herausforderungen und stellen Ihnen den Nutzen in einem persönlichen Gespräch vor!

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Matthias Göke

Geschäftsführer Metroplan Production Management GmbH
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+49 (0) 40 2000 07 - 68
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