Strategische Weiterentwicklung eines internationalen Produktionsnetzwerkes
Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland
Die Anforderungen an Produktionssysteme verändern sich grundlegend - in Deutschland betrifft dies besonders den Bereich Maschinen- und Anlagenbau, der mit erfolgreich gewachsenen Cluster-Regionen in Baden-Württemberg, Bayern, NRW und Teilen von Norddeutschland jahrelang als industrieller Motor galt und zahlreiche Hidden Champions hervorgebracht hat. Gegenwärtig sieht sich die Branche allerdings mit steigenden Kosten, volatilen Märkten und geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Gleichzeitig zeichnen sich unterschiedliche Herausforderungen je nach unternehmerischer Ausrichtung ab: Auf der einen Seite müssen ausgewählte Maschinen- und Anlagenbauer kurzfristig Produktionskapazitäten auf- und ausbauen, um Teil der Supply Chain florierender Branchen zu werden. Auf der anderen Seite sieht sich ein Großteil mit strukturellem Anpassungsdruck konfrontiert, der als primäres Ergebnis des internationalen Kostendrucks entsteht.
In beiden Fällen stoßen bestehende Produktionssysteme zunehmend an Grenzen und eine zentrale Fragestellung resultiert: Wie lassen sich bestehende Produktionssysteme unter neuen Rahmenbedingungen zukunftsfähig ausrichten?

Skalierung und
strukturelle Anpassung
Skalierbarkeit wird zu einer zentralen Kernkompetenz für Fabriken im Maschinen- und Anlagenbau, die oftmals von Entwicklungen innerhalb der gesamten Supply Chain abhängen.

Zunehmende
Komplexität
Variantenvielfalt, volatile Nachfrage und globaler Wettbewerb erhöhen die Komplexität in Prozessen, Schnittstellen und Lieferketten und erfordern anpassungsfähge Produktionssysteme.

Brownfield als
strukturelle Realität
Das Nutzen bestehender Werkstrukturen in Deutschland ist Realität und erfordert Lösungen für die wirtschaftliche Steuerung erforderlicher Produktionskapazitäten.
Maschinen- und Anlagenbau: Fabrikplanung wird zur Managementaufgabe
Die beschriebenen Herausforderungen lassen sich nicht isoliert lösen. Ohne eine integrative Gesamtstrategie und eine klare Definition der zukünftigen Standortrolle im Produktionsnetzwerk greifen weder Investitionen noch punktuelle Optimierungen nachhaltig. Dies gilt sowohl für den kurzfristigen Aufbau von Produktionskapazitäten, noch für eine wirtschaftliche Reorganisation durch Reallokation von Kapazit#ten und Fähigkeiten im Werkeverbund.

Wachstum in bestehenden Strukturen
Zielführende Fortsetzung bestehender Werkstrukturen entlang des Wertstroms unter Berücksichtigung standortindividueller Gegebenheiten.
Balance zwischen Funktionalität und CAPEX
Strategischer Masterplan mit definierten Entwicklungsstufen zur Nivellierung des funktionalen Bedarfs und CAPEX-Profils.
Output-Steigerung im Bestand
Implementierung integrierter Optimierungsprogramme in bestehende Produktionssystemen mit klarer Output-Orientierung.
Gezielte Flächenkonsolidierung
Weiterentwicklung von Beschaffungsstrategien oder PPS-Prinzipien für ein gezieltes Umnutzen oder Ablösen von Bestandsflächen.
Wirtschaftliche Reorganisation von Bestandsfabriken
Gezielte Neuausrichtung bestehender Fabriken über Supply Chain, Produktion und Logistik durch Veränderungen im Produktionsnetzwerk.
„Die zukünftsorientierte Ausrichtung bestehender Fabriken und Werkstrukturen ist elementarer Baustein für die wirtschaftliche Positionierung des Maschinen- und Anlagenbaus am Produktionsstandort Deutschland.“ Simon Vehof, Business Development Manager
Unser Perspektive: Exzellente Fabriken gehen über ihre physische Kubatur hinaus
Exzellente Fabriken sind hochkomplexe, integrierte Systeme einer übergeordneten Supply Chain. Diese Perspektive muss nicht nur in die Gestaltung neuer Greenfield-Projekte eingebracht werden. Auch bei der Ausrichtung bestehender Fabriken und Werkstrukturen auf neue Anforderungen wird diese Betrachtung verstärkt zum Erfolgsfaktor. Prozessgestaltung und Flächendimensionierung werden zunehmend durch Entscheidungen aus der Supply Chain geprägt, die frühzeitig als Teil der Gesamtstrategie einbezogen werden müssen.

Fabrikplanung im Maschinen- und Anlagenbau: Erfolgsfaktoren zur Entwicklung Ihrer Bestandsstruktur
Die beschriebenen Herausforderungen wirken in nahezu allen Produktionssystemen, die Ausprägung ist jedoch immer unternehmensspezifisch. Entscheidend ist daher, strukturelle Grenzen nicht isoliert zu betrachten, sondern im Kontext des gesamten Produktionssystems zu bewerten.
Unsere Projekterfahrungen zeigen, dass die zukunftsorientierte Ausrichtung von Bestandsstandorten im Maschinen- und Anlagenbau von fünf Erfolgsfaktoren abhängen.
- Supply Chain, Produktion und Logistik ganzheitlich bewerten
- Abhängigkeiten und Steuerungsgrößen eindeutig identifizieren
- Zukünftige Standortrolle im Produktionsnetzwerk eindeutig definieren
- Skalierbarkeit als integrierten Bestandteil der Zukunftsstrategie berücksichtigen
- Masterplan mit ausbalanciertem Verhältnis aus funktionalem Bedarf und CAPEX-Profil entwickeln
Mit einer kooperativen Beratung unterstützen wir Sie dabei, die Grundlage für diese fünf Erfolgsfaktoren in Ihrem Projekt zu ebnen. Um den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland weiter zu stärken und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln, die das vorhandene Potenzial in Brownfield-Umgebungen heben.
Klingt relevant für Ihre Situation? Dann lassen Sie uns sprechen.
Unsere Referenzen


Fabrikerweiterung im Großanlagenbau

Zukunftsorientierte Standortentwicklung für eine Produktion von Hygienelösungen
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