Produktionskapazitäten werden zum Baustein globaler Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Warum der Auf- und Ausbau industrieller Produktionskapazitäten zum strategischen Hebel wird.
Die Verteidigungsindustrie durchläuft eine Zeitwende. In der Vergangenheit wurden die Investitionen in sicherheits- und verteidigungsrelevante Infrastruktur auf globaler Ebene unterschiedliche behandelt. Investitionsstau auf der einen, trifft Aufrüstung auf der anderen Seite. Bei den aktuellen Dynamiken und geopolitischen Konstellationen geraten hingegen plötzlich alle Beteiligten unter enormen Handlungsdruck. In der Konsequenz müssen produzierende Unternehmen sicherheitskritischer Infrastruktur und deren Supply Chains reagieren und Produktionskapazitäten in neuen Maßstäben bereitstellen. Über nationale Programme und bündnisweiter Beschlüsse, wie der Zielvereinbarung der NATO-Staaten zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 % vom BIP bis 2035, werden bereits diverse Initiativen angekurbelt.
Aber welche Stellhebel müssen produzierende Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nun bedienen?












Matthias Göke // Geschäftsführender Gesellschafter - Metroplan