Fabrikplanung in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

Industrialisierung als Baustein globler Sicherheits- und Verteidigungspolitik

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Ausblick
& Way
Forward

>500Mrd.
Prognostiziertes Marktvolumen in
2026 (in USD)
>7%CAGR
Ø jährliche Wachstumsrate, 2026–
2034
5%des BIP
NATO-Vereinbarungen zur Erhöhung
der Verteidigungsausgaben bis 2035

Produktionskapazitäten werden zum Baustein globaler Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Warum der Auf- und Ausbau industrieller Produktionskapazitäten zum strategischen Hebel wird.

Die Verteidigungsindustrie durchläuft eine Zeitwende. In der Vergangenheit wurden die Investitionen in sicherheits- und verteidigungsrelevante Infrastruktur auf globaler Ebene unterschiedliche behandelt. Investitionsstau auf der einen, trifft Aufrüstung auf der anderen Seite. Bei den aktuellen Dynamiken und geopolitischen Konstellationen geraten hingegen plötzlich alle Beteiligten unter enormen Handlungsdruck. In der Konsequenz müssen produzierende Unternehmen sicherheitskritischer Infrastruktur und deren Supply Chains reagieren und Produktionskapazitäten in neuen Maßstäben bereitstellen. Über nationale Programme und bündnisweiter Beschlüsse, wie der Zielvereinbarung der NATO-Staaten zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 % vom BIP bis 2035, werden bereits diverse Initiativen angekurbelt.

Aber welche Stellhebel müssen produzierende Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nun bedienen?

  • Entwicklung resilienter und souveräner Supply Chains
  • Aufbau anpassungsfähiger und skalierbarer Fabriken
  • Erweiterung oder Reorganisation bestehender Produktionsumgebungen
  • Erhöhung des Industrialisierungs- und Automatisierungsgrads
  • Absicherung operativer Exzellenz unter sicherheitskritischen Rahmenbedingungen
Die exzellente Fabrik in der Verteidigungsindustrie vereint Souveränität, Resilienz und Skalierbarkeit in einem effizient betriebenen Gesamtsystem.
Matthias Göke

Matthias Göke // Geschäftsführender Gesellschafter - Metroplan

Exzellente Fabriken für die Sicherheits- und Verteidiungsindustrie

Aviation Systems
  • Hohe Flächenbindung je Produkteinheit durch Hangar-/Dock-Design
  • Layoutimplikationen aus Sicherheits- und Zertifizierungszonen
  • Arbeitsstandgeprägte Prozess- und Materialflusslogik

Neben der Auslegung von Produktionsstandorten unterstützen wir Sie auch dabei, die Komplexität aus einsetzenden Unvorhersehbarkeiten im MRO-Geschäft beherrschbar zu machen.

Produktions- und MRO-Umgebungen gestalten

Naval Systems
  • Standortgebundene Infrastruktur als Primärrestriktion
  • Modularisierung über Block-, Sektionsbildung und Montagestruktur
  • Zugangsrestriktionen mit zunehmendem Produktionsfortschritt

Maritime Produktionsumgebungen sind durch hohe strukturelle Anforderungen geprägt, die die Anpassungsfähigkeit einschränken und komplexe Lösungen erfordern.

Maritime Anforderungen beherrschen

Land Systems
  • Variierende Kombination aus Serien- und Variantenfertigung
  • Hohe Traglast- & Bodenanforderungen durch Produktdimension
  • Flächeneffizienz stärker durch Materialfluss als Arbeitsplatz-Design beeinflussbar

Skalierbarkeit und Hochlauforientierung sind charakterisierende Eigenschaften für erfolgreiche Fabriken von Land & Combat Systemen. Gleichzeitig braucht es robuste Produktionsumgebungen.

Land & Combat Systems skalierbar produzieren

Unser Use Case-Designer

Metroplan als Partner für Ihre Defence-Produktion

Gestalte Sie mit unserem Use Case-Designer gezielt Ihr Handlungsfeld rund um die exzellente Fabrik.

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Die exzellente Aviation Defence Produktion kennzeichnet sich durch...
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Supply Chains in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

Resiliente Supply Chains sichern die Produktionsfähigkeit ab

Mit dem Ausbau sicherheitsrelevanter Produktionskapazitäten rücken auch die vorgelagerten Prozesse zunehmend in den Fokus. Eine leistungsfähige Fertigung setzt eine stabile und planbare Bereitstellung von Materialien und Zukaufteilen voraus. Insbesondere in sicherheitsrelevanten Branchen reicht es nicht aus, sich auf kurzfristige Bedarfsermittlung und Bestellabwicklung zu verlassen. Abweichungen in der Supply Chain wirken unmittelbar erfolgskritisch und machen die Beschaffungslogistik zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil.

Vor diesem Hintergrund wird neben der Gestaltung der Produktionsumgebung ebenso die Ausrichtung der Supply Chain zur zentralen Aufgabe bei der Gestaltung der exzellenten Fabrik:

  • Robuste und skalierbare Beschaffungsmodelle entlang des Wertstroms
  • E2E-Transparenz über alle Materialflüsse
  • Ausbalanciertes Bestandsmanagement zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit
  • Szenario- und Krisenfähigkeit der Supply Chain zur Sicherung der Produktionsfähigkeit
  • Saubere Synchronisation von Beschaffung, Lager, Produktionslogistik und Produktion

Industrialisierung der Verteidiungsindustrie

Fabrikplanung in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie: Best Practices und Bedeutung der Logistik

Viele Produkte im militärischen Umfeld folgen den Prinzipien der diskreten Fertigung. Ein Produktionsparadigma, das in anderen Industrien in den vergangenen Jahren konsequent hinsichtlich Effizienz und Skalierbarkeit optimiert wurde. Insbesondere die Automotive-Industrie und führende Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau haben Strukturen und Prozesse entwickelt, die auf maximale Leistungsfähigkeit ausgerichtet sind. Ein gezielter Blick über den Tellerrand bietet daher großes Potenzial. Wohlwissend, dass spezifische Rahmenbedingungen wie Stückzahlszenarien, Materialeigenschaften und Prozessvorgaben die Best Practice-Adaption maßgeblich bestimmen.

Folgende Fertigungsprozesse eignen sich nach unserer Erfahrung besonders für einen Best Practice-Transfer in die Verteidigungsindustrie.

Mechanische Bearbeitung

Fügen

Montage

Und warum ein zukunftsorientiertes Logistikkonzept in Fabriken zum sicherheitskritischen Faktor wird.

Auf der einen Seite erschwert der Fachkräftemangel die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal für produktionslogistische Tätigkeiten. Auf der anderen Seite verengt sich der Lösungsraum bei der Standortauswahl von Fabriken zur Produktion sicherheitskritischer Infrastruktur durch geopolitische und sicherheitspolitische Rahmenbedingungen zunehmend. Dadurch wird es zum kritische Erfolgsfaktor, auch bei vorgegebenen Standortentscheidungen eine zuverlässige, wettbewerbsfähige und skalierbare Materialversorgung der Produktion sicherzustellen und den individuell geeigneten Automatisierungsgrad zu definieren.

Zukunftsorientiertes Logistikkonzept entwickeln 

Vertrauen durch Projekte

Unsere Erfolgsgeschichten

Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) Kapazitätsaufbau mit besonderen Eigenschaften

Ein Kernthema im MRO-Bereich stellt die Instandhaltung der Flugzeugtriebwerke dar. Mit Inbetriebnahme eines neuen Triebwerks werden standardisierte Wartungsintervalle definiert, die unter Berücksichtigung von Betriebsstunden, Start- und Landevorgängen sowie technischen Zuständen festgelegt werden, um die Performance im Betrieb zuverlässig abzusichern.

Mehr zu MRO erfahren
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Fabrikplanung, Generalplanung
Aviation & Shipping

Fabrik- und Generalplanung für eine Standorterweiterung zur Vormontage von Helikopterzellen

Neubau eines 14.000 m² großen Produktionsgebäudes mit Büroflächen am Airbus-Standort Donauwörth, von Metroplan ganzheitlich geplant mit optimierten Produktions-, Logistik- und Flächenstrukturen.

Zur Referenz
Fabrik- und Generalplanung für eine Standorterweiterung zur Vormontage von Helikopterzellen
Fabrikplanung, Generalplanung
Defence

Ganzheitliche Fabrikplanung für den Aufbau einer hochmodernen Batteriefabrik

Ganzheitliche Fabrikplanung für den Aufbau einer hochmodernen Batteriefabrik mit hoher Komplexität in den Material- und Prozessanforderungen.

Zur Referenz
Ganzheitliche Fabrikplanung für den Aufbau einer hochmodernen Batteriefabrik

In a Nutshell: Metroplan im Defence-Bereich

In welchen Bereiche kann Metroplan Ihren Auf-/Ausbau von Defence-Kapazitäten unterstützen?

  • Entwicklung von Netzwerk- und Standortstrategien
  • Unterstützung bei Make or Buy-Entscheidungen
  • Aufbau von Strukturen zum Sales and Operations Planning (S&OP)
  • Gesamtheitliche Planung über die Disziplinen Fabrik-, Logistik- und Generalplanung
  • Auslegung der Produktionsplanung und -steuerung
  • Optimierung von Fertigungs- und Logistikprozessen
  • Digitalisierung des Shopfloor Managements

Auf welche Erfahrungswerte können wir im Defence-Bereich zurückgreifen?

In der kurz- und mittelfristigen Vergangenheit wurden Projekte entlang sicherheitskritischer Instandhaltungs-, Montage- und Produktionsprozesse im Defence-Umfeld begleitet. Die Aufgabenstellungen reichten von der Stabilisierung bestehender Kapazitäten bis zum Aufbau neuer, zukunftsfähiger Strukturen.

Auf Basis dieser Erfahrungen – kombiniert mit Projekten aus angrenzenden Bereichen der diskreten Fertigung wie Aviation, Maritime, Rail und Automotive – entstehen robuste Lösungen für Defence-spezifische Produktions- und Instandhaltungsprozesse sowie eine leistungsfähige Produktionslogistik.

Typische Projektinhalte:

  • Analyse bestehender Produktions- und Instandhaltungsstrukturen
  • Prozess- und Layoutkonzepte für sicherheitskritische Fertigungs- und MRO-Umgebungen
  • Planung wertstromorientierter Materialfluss- und Logistikkonzepte
  • Bewertung bestehender Fertigungskompetenzen und Make-or-Buy-Szenarien
  • Investitionsabschätzungen für Gebäude-, Anlagen- und Logistikstrukturen

Wodurch zeichnet sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit für uns aus?

  • Einbindung des Kunden Know-Hows in das Planungsprojekt
  • Hybride Arbeitsformate mit interaktiven Workshops
  • Durchgängige Betrachtung von Fähigkeit, Technologie und Prozess
  • Harmonisierung von Standardisierung und Flexibilität/Wandlungsfähigkeit in einem System
  • Implementierung einer “Single Source of Truth” in das Planungsvorgehen

Kontakt

Ihre Ansprechpartner

Simon Vehof

Business Development Manager

Matthias Göke

Geschäftsführender Gesellschafter

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