Wann externe Beratung sinnvoll sein kann
Fehlteile trotz hoher Bestände oder knappe Lager- und Pufferflächen können Anlass sein, Ihre Beschaffungslogistik neu auszurichten.
Ob Sie die Aufgaben intern bearbeiten oder eine Beratung einbeziehen, hängt vom Stand Ihres Vorhabens sowie den verfügbaren Kompetenzen und Kapazitäten ab. Maßgeblich ist, ob Sie zunächst Ursachen und Ziele klären, ein Versorgungskonzept entwickeln oder die Umsetzung vorbereiten möchten. Unsere Projekterfahrung zeigt, dass externe Unterstützung insbesondere dann sinnvoll sein kann, wenn Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge unklar sind, eine strukturierte methodische Herangehensweise benötigt wird oder Veränderungen über mehrere Fachbereiche hinweg koordiniert werden müssen.
Bei der Wahl einer Beratung kommt es darauf an, welche fachlichen Anforderungen sie zusammenführen kann und welche Ergebnisse Sie für Ihre Entscheidung benötigen. Ein ganzheitlicher End-to-End-Blick auf die Materialflüsse und ihre Wechselwirkungen ist dabei ebenso entscheidend wie die Verbindung von Supply-Chain-Expertise und Erfahrung mit operativen Fabrikabläufen – insbesondere, wenn Bestände, Materialversorgung und Flächenplanung ineinandergreifen.
Beschaffungslogistik und Fabrik gemeinsam betrachten
Flächen- und Bestandsentscheidungen wirtschaftlich einordnen
Die folgenden Use Cases zeigen, wie unsere Beschaffungsberatung Flächenbedarf und Kapitalbindung beeinflussen kann: anhand eines konkreten Fabrikprojekts und unseres Ansatzes zur Bestandsoptimierung.
Beschaffungsmodelle im Beratungskonzept einordnen
Ein Versorgungskonzept sollte nachvollziehbar begründen, welches Beschaffungsmodell zu welchen Materialien passt. Für die Bestandsoptimierung betrachtet Metroplan Verbrauch, Wiederbeschaffungszeiten, Lieferfähigkeit und Produktionskritikalität. Eine ABC-/XYZ-Analyse und die Bewertung von Lieferantenrisiken helfen, die Materialien zu strukturieren. Daraus leiten wir geeignete Beschaffungsmodelle und bedarfsgerechte Bestandsreichweiten ab.
Die Übersicht zeigt, unter welchen Voraussetzungen die einzelnen Ansätze infrage kommen. Je nach Materialgruppe lassen sie sich kombinieren.
Lösungsansätze und Leistungsumfang gemeinsam bewerten
Für den Vergleich von Beratungsangeboten sind unterschiedliche Aspekte maßgeblich für die Entscheidung für ein Angebot.
Zum einen kommt es auf die methodische Herangehensweise und den ganzheitlichen Blick auf die Beschaffungslogistik an. Entscheidend ist, ob Ursachen und Wechselwirkungen systematisch analysiert, Beschaffungsprozesse, Materialversorgung und Fabrikanforderungen übergreifend betrachtet und daraus umsetzbare Maßnahmen abgeleitet werden.
Zum anderen ist wesentlich, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen wirtschaftlich bewertet werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollten hinsichtlich ihres erwarteten Nutzens, der erforderlichen Investitionen und des Umstellungsaufwands bewertet werden.
Ein belastbares Angebot benennt zudem die vorgesehenen Analysen und Planungsergebnisse, die zugrunde gelegten Annahmen sowie die Verantwortlichkeiten bis zur Umsetzung. So lässt sich beurteilen, welche Leistungen intern erbracht werden und wo zusätzliche Unterstützung erforderlich ist.
Die folgenden Fragen helfen, die benötigten Leistungen und Zuständigkeiten abzugrenzen.
Mit dem Quick-Check den Beratungsbedarf konkretisieren
Der Quick-Check hilft Ihnen, den Umfang weiterer Beratung und Planung einzuschätzen. Gemeinsam mit Einkauf, Logistik und Produktion prüfen wir die Ausgangssituation in acht Handlungsfeldern. Sie erhalten eine strukturierte Einschätzung und priorisierte Maßnahmen als Grundlage, um Verantwortlichkeiten und nächste Schritte festzulegen.
Die Handlungsfelder und unser Vorgehen von der Analyse bis zur Umsetzung finden Sie hier: Beschaffungsmanagement für produzierende Unternehmen
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