Die exzellente Fabrik strategisch ausrichten
Die Fabrikstrategie schafft den langfristigen Rahmen für eine wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Produktion. Globale Marktveränderungen, neue Produktanforderungen, technologische Entwicklungen, veränderte Kostenstrukturen, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und der zunehmende Wettbewerb um Fachkräfte erfordern eine klare strategische Ausrichtung der Produktion. Ziel ist es, die zukünftige Rolle, Leistungsfähigkeit und Ausgestaltung des Produktionsnetzwerks frühzeitig zu definieren und konsequent an den Unternehmenszielen auszurichten. Dabei betrachtet die Fabrikstrategie das Gesamtsystem – von der Supply Chain über einzelne Produktionsstandorte und Wertschöpfungsstrukturen bis hin zu den operativen Prozessen.
Unter diesen Rahmenbedingungen bestimmen sechs Zieldimensionen die Exzellenz einer Fabrikstrategie, die individuell bewertet und zu einem ganzheitlichen Zielbild für das Produktionssystem zusammengeführt werden müssen.
Die exzellente Fabrik:
Sechs Zieldimensionen, ein Gesamtsystem
Effizient
betrieben.
Eine leistungsfähige Fabrikstrategie schafft die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreiche Produktionsnetzwerke. Kapazitäten, Wertschöpfungsstrukturen und Standorte werden konsequent auf die strategischen Unternehmensziele ausgerichtet.
Nachhaltig
wirksam.
Nachhaltigkeit wird zum strategischen Erfolgsfaktor. Fabrikstrategien berücksichtigen ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.
Mitarbeiterorientiert
gestaltet.
In Zeiten eines hohen Wettbewerbs um Fachkräfte wird die Fabrik zum Ausdruck der Arbeitgebermarke. Dabei muss die Fabrik als attraktives Arbeitsumfeld neu interpretiert werden.
Anpassungsfähig
ausgerichtet
Volatile Märkte, technologische Entwicklungen und neue regulatorische Anforderungen erfordern kontinuierliche Anpassungen im Produktionsnetzwerk. Eine belastbare Fabrikstrategie schafft die Voraussetzungen, um nicht nur reagieren zu können, sondern adaptiv zu werden.
Digital
vernetzt.
Digitale Technologien erhöhen Transparenz und schaffen die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen. Die Fabrikstrategie definiert, wie digitale Lösungen entlang der Wertschöpfungskette und im Produktionsnetzwerk eingesetzt werden, um Leistung und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.
Intelligent
automatisiert.
Automatisierung ist ein zentraler Hebel zur Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Fabrikstrategie definiert den wirtschaftlich und technologisch richtigen Automatisierungsgrad für Standorte, Prozesse und Wertschöpfungsschritte.
















