Beschaffungsmanagement als Enabler Ihrer Fabrik
Stilisierte Weltkarte mit leuchtenden Knotenpunkten zeigt Verbindungslinien zwischen Kontinenten. Blaue Lichtbögen verbinden mehrere Standorte über Ozeane auf dunklem Hintergrund, verteilt über Nordamerika, Europa, Afrika, Asien und Australien.

Beschaffungsmanagement für produzierende Unternehmen

Die exzellente Fabrik beginnt nicht erst beim Wareneingang

Beschaffungsmanagement anfragenQuick-Check als Einstieg

Materialversorgung sichern und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Fabrik verbessern

Ihre Produktion braucht eine verlässliche Materialversorgung, ohne dass Bestände unnötig Kapital binden oder vorgesehene Flächen für wertschöpfende Tätigkeiten belasten. Metroplan berät Industrieunternehmen dabei, das Beschaffungsmanagement und ihre Beschaffungslogistik auf diese Anforderungen auszurichten. Dafür bringen wir Expertise im Supply Chain Management mit jahrelanger Prozess- und Materialflusserfahrung aus operativen Abläufen in Fabriken zusammen. 

Diese Verbindung ermöglicht es uns, durch die Optimierung der Beschaffung gezielt die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit Ihrer Fabrik zu verbessern. Dazu stimmen wir Bestandsreichweiten, Liefermengen und Anlieferintervalle auf Ihre Produktion ab und bewerten ihre Auswirkungen auf Versorgungssicherheit, Flächenbedarf und Kosten.

Beschaffungsmanagement anfragen

Den wirtschaftlichen Nutzen nachvollziehbar bewerten

Den wirtschaftlichen Nutzen von Maßnahmen im Beschaffungsmanagement bewerten wir anhand der folgenden fünf Bereiche. Um die Wirkung im Fabrikbetrieb systematisch zu messen, legen wir geeignete Kennzahlen fest und vergleichen die Ergebnisse mit der Ausgangslage.

Versorgungs­sicherheit

Material­bedingte Stillstands­zeit % der geplanten Produktionszeit

Wir stimmen Liefertermine, Wiederbeschaffungszeiten und Sicherheitsbestände auf Ihren Produktionsbedarf ab. Der Anteil materialbedingter Stillstandszeiten zeigt, ob die Versorgung verlässlicher wird.

Bestände und Kapitalbindung

Bestands­reichweite Tage je Materialgruppe

Wir legen Bestandsreichweiten anhand von Verbrauch, Bedarfsschwankungen und Versorgungsrisiken fest. Ihre Entwicklung zeigt, wie sich die Bestände im Verhältnis zum Bedarf verändern. So lassen sich Überbestände abbauen und notwendige Puffer erhalten.

Flächenbedarf

Lager- und Pufferfläche m² je Produktionseinheit

Abgestimmte Lieferlose und Anlieferintervalle können Flächen für Fertigung oder Montage freisetzen. Wir bewerten den benötigten Lager- und Pufferflächenbedarf im Verhältnis zum Produktionsvolumen und berücksichtigen Veränderungen im Produktmix.

Kosten der Material­versorgung

Logistikkosten € je Produktionseinheit

Wir prüfen die Kosten für Anlieferung, Lagerung und Sondertransporte, einschließlich möglicher Mehrkosten durch häufigere Lieferungen. Die Kosten je Produktionseinheit zeigen bei vergleichbarem Produktmix, ob die Versorgung wirtschaftlicher wird.

Prozessaufwand

Bearbeitungszeit Ø Minuten je Bestellvorgang

Eindeutige Bedarfe, rechtzeitig verfügbare Spezifikationen und geregelte Freigaben helfen, Rückfragen und Nacharbeit zu reduzieren. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit je Bestellung zeigt, ob Einkauf und Disposition entlastet werden.

Wie Beschaffungslogistik die Wirtschaftlichkeit Ihrer Fabrik verbessert

Use Case 1 

Montagefläche gewinnen und Erweiterung vermeiden


In einem Fabrikprojekt war eine Erweiterung vorgesehen. Durch die Optimierung der Beschaffungslogistik konnte der Logistikflächenbedarf reduziert und die verfügbare Montagefläche erhöht werden. Damit entfiel die geplante erste Ausbaustufe. Wir bewerten den wirtschaftlichen Vorteil anhand der vermiedenen Erweiterungsinvestitionen und der erforderlichen Umbau- und Umstellungskosten.

 

Industrielle Fertigungsmaschinen arbeiten entlang geordneter Produktionslinien, während mobile Einheiten Gänge passieren und Monitore Statusdaten zeigen; weitläufige, hell beleuchtete Fabrikhalle mit hoher Decke, Stützen, Fördertechnik und gelben Sicherheitsmarkierungen.

Use Case 2 

Kapitalbindung durch bedarfsgerechte Bestände reduzieren

Bei hohen Beständen prüfen wir, welche Materialien über den tatsächlichen Bedarf hinaus bevorratet werden. Bedarfsgerechte Bestandsreichweiten und angepasste Liefermengen ermöglichen den Abbau nutzbarer Überbestände unter Berücksichtigung erforderlicher Versorgungspuffer. So lässt sich Kapital freisetzen und der Cashflow verbessern. Diese Kapitalfreisetzung bewerten wir getrennt von laufenden Kosteneinsparungen, die zusätzlich das EBIT verbessern können.

Jetzt Quick-Check anfragen

Wo Ihre Beschaffung die Produktion ausbremst

Materialengpässe trotz hoher Bestände

Trotz hoher Lagerbestände steht das benötigte Material zum geplanten Produktionstermin nicht zur Verfügung. Lieferverzögerungen, unklare Bedarfe und fehlende Transparenz über verfügbare Bestände können solche Engpässe verursachen.

Überbestände und obsolete Materialien binden Kapital und Fläche

Große Lieferlose und zu hohe Bestandsreichweiten erhöhen den Bedarf an Lager- und Pufferflächen im Werk. Reichen diese nicht aus, kann die Zwischenlagerung von Material auf Produktions- oder Verkehrsflächen die Abläufe im Werk beeinträchtigen.

Operative Bestellabwicklung bindet personelle Kapazitäten

Sind die Verantwortlichkeiten für Materialspezifikationen und Anforderungen an Prüfzeugnisse nicht eindeutig geregelt, erhöht sich der Aufwand in der Bestellabwicklung. Dadurch fehlen personelle Kapazitäten, um eine langfristig zuverlässige und wirtschaftliche Materialversorgung zu gestalten.

Beschaffungslogistik für Ihre Fabrik planen und optimieren

Wir stimmen die Anlieferung vom Lieferanten bis zum Wareneingang mit den anschließenden Abläufen in Warenprüfung, Lagerung und Produktionsversorgung ab. Dabei verbinden wir die Beschaffungslogistik mit der innerbetrieblichen Logistik. Unsere Erfahrung aus Fabrikplanung und Optimierung laufender Produktions- und Logistikprozesse hilft uns, die Auswirkungen von Lieferlosen, Bestandszielen und Anlieferintervallen auf Materialfluss und Flächenbedarf zu beurteilen.

Bei einem Fabrikneubau fließen die daraus abgeleiteten Anforderungen früh in die Layoutplanung und Dimensionierung ein. In bestehenden Fabriken berücksichtigen wir die vorhandenen Strukturen und planen die Umsetzung im laufenden Betrieb.

Damit wird Beschaffungsmanagement Teil des Zielbilds der exzellenten Fabrik, die effizient betrieben wird und auf veränderte Anforderungen reagieren kann.

Der Quick Check für Ihr Beschaffungsmanagement

Wo entstehen durch Ihre Beschaffung vermeidbarer Aufwand, unkontrollierter Flächenbedarf oder unnötige Kapitalbindung? Unser Quick-Check untersucht acht Handlungsfelder und macht sichtbar, wo eine Vertiefung den größten Nutzen verspricht. Gemeinsam mit Einkauf, Logistik und Produktion prüfen wir die Ausgangssituation und beziehen weitere Fachbereiche nach Bedarf ein. Damit legt der Quick-Check die Grundlage für die anschließende Planung und Umsetzung.

Strategie

Passen Einkaufs- und Supply-Chain-Ziele zu den Anforderungen der Produktion?

Was wir prüfen

Wir gleichen Versorgungsziele, Bestandsziele und wirtschaftliche Vorgaben ab und machen Zielkonflikte sichtbar.

Prozesse

Sind die Abläufe von der Bedarfsmeldung bis zur Materialbereitstellung eindeutig?

Was wir prüfen

Wir prüfen Bestellungen, Freigaben und Informationsübergaben auf Verzögerungen und unnötigen Abstimmungsaufwand.

Organisation

Wer verantwortet Bedarfe, Bestände und die Reaktion auf Fehlteile?

Was wir prüfen

Wir betrachten Rollen und Schnittstellen zwischen Einkauf, Disposition, Qualität, Logistik und Produktion.

Führung

Werden Abweichungen rechtzeitig erkannt und bearbeitet?

Was wir prüfen

Wir prüfen Kennzahlen, Regelkommunikation und Eskalationswege sowie deren Einbindung in das Shopfloor Management.

Gütereinkauf

Werden Materialien nach ihren unterschiedlichen Anforderungen beschafft?

Was wir prüfen

Wir betrachten Warengruppen, Bestellmengen und Beschaffungsregeln im Zusammenhang mit Verbrauch, Lieferzeiten und Produktionskritikalität.

Lieferantenmanagement

Wie verlässlich versorgen Ihre Lieferanten die Fabrik?

Was wir prüfen

Wir prüfen Lieferperformance, Abhängigkeiten und den Umgang mit Abweichungen. Daraus leiten wir Ansatzpunkte für die Lieferantenanbindung ab.

Kontinuierliche Verbesserung

Werden wiederkehrende Probleme systematisch abgestellt?

Was wir prüfen

Wir betrachten, wie Ursachen analysiert, Verbesserungen mit Lieferanten abgestimmt und ihre Auswirkungen auf Kosten und Qualität überprüft werden.

Mitarbeiterkompetenz

Verfügen die beteiligten Teams über die benötigten Methoden und Kenntnisse?

Was wir prüfen

Wir prüfen Aufgabenverteilung, Arbeitsanweisungen und Qualifizierungsbedarf für die Umsetzung veränderter Beschaffungsprozesse.

Beschaffungsoptimierung von der Analyse bis zur Umsetzung im Werk

1Mit dem Quick-Check Ausgangslage und Zielbild klären

Der Quick-Check bildet den Einstieg. Wir führen die Ergebnisse aus den acht Handlungsfeldern zusammen und legen fest, welche Material- und Lieferantendaten vertieft werden müssen. Gemeinsam definieren wir Ziele für Versorgung, Bestände, Flächenbedarf, Kosten und Prozessaufwand sowie passende Kennzahlen. Das Ergebnis ist eine priorisierte Grundlage für die weitere Bearbeitung mit benannten Datenlücken.

2Beschaffung und Fabrik zusammen planen

Auf dieser Grundlage analysieren wir Materialien und Anforderungen differenziert, wählen geeignete Beschaffungsmodelle, legen bedarfsgerechte Bestandsreichweiten und Sicherheitsbestände fest und definieren Anforderungen an die Lieferantenanbindung. Dabei berücksichtigen wir die Schnittstellen zu Wareneingang, Lager und Produktionsversorgung. Sie erhalten ein abgestimmtes Konzept mit wirtschaftlicher Bewertung und priorisierten Maßnahmen.

Bei Materialien mit langen Wiederbeschaffungszeiten prüfen wir alternative Versorgungskonzepte. Gemeinsam mit den Lieferanten analysieren wir die relevanten Wertschöpfungs- und Durchlaufzeiten, um Ansatzpunkte zur Reduzierung von Beständen, Lieferzeiten und Versorgungsrisiken zu identifizieren.

3Umsetzung begleiten und Wirkung prüfen

Mit Ihren Fachbereichen überführen wir das Konzept in Arbeitsabläufe und klare Verantwortlichkeiten. Erforderliche ERP-Anpassungen erfolgen durch Ihre Systemspezialisten oder geeignete Partner. Über die vereinbarten Kennzahlen prüfen wir, wie sich Materialverfügbarkeit, Bestände, Flächenbedarf, Kosten und Prozessaufwand gegenüber der Ausgangslage entwickeln.

FAQs zum Thema Beschaffungsmanagement

Was unterscheidet Beschaffungsmanagement und Beschaffungslogistik?

Beschaffungsmanagement umfasst die Planung und Steuerung der Beschaffung, einschließlich Strategie, Lieferanten und Prozessen. Beschaffungslogistik gestaltet den zugehörigen Material- und Informationsfluss vom Lieferanten zum Werk, einschließlich Transport, Anlieferung, Wareneingang und Eingangslager. Die anschließende innerbetriebliche Versorgung der Produktion gehört zur Intra- beziehungsweise Produktionslogistik. Metroplan stimmt diese Bereiche aufeinander ab.

Was umfasst Beschaffungsmanagement bei Metroplan?

Unser Schwerpunkt liegt auf der Materialversorgung produzierender Unternehmen. Vom Quick-Check ausgehend verbinden wir Material- und Lieferantenanalysen, Reichweitenplanung und Bestandsparameter mit den Anforderungen von Wareneingang, Lager und Produktion. Wir bewerten die wirtschaftlichen Auswirkungen und begleiten die organisatorische Umsetzung gemeinsam mit Ihren Fachbereichen.

Wie lassen sich Bestände senken und die Versorgung sichern?

Bestände müssen je Materialgruppe bewertet werden. Verbrauch, tatsächliche Wiederbeschaffungszeit, Freigabezeiten und Produktionskritikalität bestimmen den erforderlichen Puffer. Anpassungen werden anhand von Beständen und Fehlteilen überprüft. Für einzelne kritische Materialien kann auch ein höherer Puffer sinnvoll sein. Mehr zur Bestandsoptimierung.

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Business Development Manager

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