Die strategische Positionierung des eigenen Unternehmens in Relation zum Markt und zum Wettbewerb gehört im Vertrieb schon lange zum Standardrepertoire. Anderes im Einkauf – hier setzt sich die trennscharfe Positionsbestimmung erst langsam durch. Und das, obwohl für den Einkauf die Unternehmenspositionierung im Beschaffungsmarkt ein wesentlicher Stellhebel zur Optimierung von Einkaufserfolgen ist.
METROPLAN PROCESS MANAGEMENT setzt daher das Thema Einkaufsstrategie ganz oben auf die Agenda der Geschäftsführung bzw. des Vorstandes. Schließlich werden bei den meisten Unternehmen 70-80% der Kosten durch das Einkaufsvolumen bestimmt. Ergebnisverbesserungen im Einkauf haben somit eine direkte Auswirkung auf das Unternehmensergebnis und sind meistens ohne hohe Investitionen oder langwierigen Personalabbau realisierbar.
Eine weitsichtige Einkaufsstrategie orientiert sich an den folgenden acht Grundsätzen:
- Die Einkaufsstrategie leitet sich direkt aus der Unternehmensstrategie ab.
- Sie folgt damit den Vorgaben aus Vision, Mission, Zielsetzung und Leitlinien im Einkauf.
- Einkaufsstrategien sind für alle Warengruppen aus dem direkten und auch indirekten Einkaufsvolumen zu definieren.
- Die Portfoliotechnik ist das ideale Hilfsmittel eine Einkaufsstrategie abzuleiten, zu formulieren und zu dokumentieren.
- Das Top-Management befasst sich regelmäßig mit den aktualisierten Einkaufsstrategien.
- Mit der Einkaufsstrategie erfolgt die Konsensbildung der Anforderungen aus den Bereichen Technik, Qualitätssicherung, Logistik, Vertrieb, Kundendienst und Finanzen.
- Die Einkaufsstrategie klärt im Vorfeld die Schwerpunkte für die anstehenden Vergabeentscheidungen in diesen Warengruppen.
- Die Maßnahmenpakete aus der Einkaufsstrategie sind von allen Beteiligten aller Bereiche zeitnah abzuarbeiten.