Mediation: Mit Fingerspitzengefühl und Sachverstand.
Die zunehmende Komplexität logistischer Anforderungen, der steigende Konkurrenz- und Preisdruck und nicht zuletzt das vermehrte Outsourcing von Dienstleistungen führen dazu, dass Konflikte zwischen Kunden und Dienstleistern in der Logistik an der Tagesordnung sind. Oftmals bleibt nur noch der Gang zum Gericht. Ein moderner, weil auf Kooperation abzielender Ansatz, stellt die Mediation dar. Im Rahmen einer Mediation werden komplexe Konflikte mit Unterstützung eines erfahrenen und fachkompetenten Vermittlers bzw. Mediators gelöst.
METROPLAN Engineering unterstützt Kunden bei komplexen Problemen in der Logistik und hilft so teure und langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Als Mediatoren verbinden wir methodisches Wissen, kommunikatives Fingerspitzengefühl und logistisch-technisches Know-how zur Begutachtung und Lösung eines Konfliktes. Das übergeordnete Interesse ist es, die zerstrittenen Parteien wieder an den Verhandlungstisch zurückzuholen und eine konsensfähige Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Phase 1: Verstehen der Situation
Der Mediator sichtet alle zur Verfügung stehenden Daten und entwickelt so ein möglichst vollständiges Verständnis über die Vertragsgegenstände sowie über die technische Umsetzung der Anforderungen im Tagesgeschäft. Welche IST-Prozesse liegen vor? Wie sieht die technologische Umsetzung aus? Welche Schnittstellen sind definiert? etc.
Phase 2: Verstehen der gegenseitigen Interessen
Die Interessen der Konfliktparteien müssen vor den eigentlichen Mediationsverfahren in separaten Gesprächen geklärt werden. Ziel ist es dabei herauszufinden, wo die tatsächlichen, in Verhandlungen nicht offen kommunizierten Schmerzpunkte der jeweiligen Parteien liegen. Die Kenntnis der wirklichen Interessen der Konfliktparteien, die auf jeden Fall vertraulich zu behandeln sind, ist eine wichtige Voraussetzung für den Mediationsprozess.
Phase 3: Quantifizieren und Qualifizieren der Teilkonflikte
Bei komplexen Konflikten werden Teilkonflikte in separate Verhandlungseinheiten zusammengefasst, z.B. in KPI-Erfüllung (Key Performance Indicator) bzw. qualitative Leistungserbringung, Prozessveränderungen oder Vergütungsstrukturen. Die Teilkonflikte innerhalb der Verhandlungseinheiten werden dann quantifiziert und monetär bewertet.
Phase 4: Ursachenermittlung für den Konflikt
Zentral wichtig für den Einigungsprozess ist es, dass beide Parteien ein Verständnis dafür entwickeln, in welchem Maße sie selbst zum Entstehen der Konfliktsituation beigetragen haben. Eine persönliche Einschätzung des Mediators im Sinne eines Schiedsspruchs unterbleibt, da die Parteien eine Lösung eigenständig und im Konsens finden müssen.
Phase 5: Erarbeiten von Lösungen
Ziel ist die Wiederherstellung einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Dabei ist die Einhaltung folgender Kriterien zu berücksichtigen: Lösungen müssen im beiderseitigen Konsens erfolgen, um langfristige Akzeptanz sicherzustellen. Lösungen müssen die Konfliktpotenziale, die sich aus den bisherigen Teilkonflikten ergeben haben, minimieren.