Materialflussanalyse: Im Ideal ist alles im Fluss.

Die Gründe für eine Materialflussanalyse und eine quantitative Optimierung der innerbetrieblichen Logistik sind vielschichtig: Gestiegene Kundenanforderungen, Nachfrageschwankungen, hohe Logistikkosten, eine schnelle Expansion, mangelnde Transparenz und Umstrukturierungsmaßnahmen sind nur ein paar der Gründe, warum Unternehmen ihre innerbetriebliche Logistik verbessern wollen. Da der Materialfluss einen der größten Kostentreiber in der logistischen Prozesskette darstellt, ist eine Analyse von hoher wirtschaftlicher Relevanz.

Ziel der Analyse ist es, Defizite im Materialfluss zu erkennen und deren Ursachen zu erforschen und zu beseitigen.
METROPLAN ENGINEERING unterstützt Kunden bei der Optimierung des Materialflusses bestehender und neuer Logistikstrukturen. Wir decken Einsparpotenziale auf und passen die Infrastruktur und Prozesse an die Anforderungen der Zukunft an.
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Die Materialflussanalyse wird in drei Phasen aufgeteilt:

Phase 1: Ermittlung Status Quo und Zieldefinition

Die Optimierung beginnt mit einer Materialflussanalyse und einer Aufnahme und Bewertung der logistischen Prozesse, der vorhandenen Ressourcen und der Logistikkosten. Im engen Austausch mit dem Kunden entwickeln wir so ein detailliertes Verständnis der innerbetrieblichen Prozesse, der Besonderheiten des Geschäfts und der Ursache-Wirkung-Beziehungen am Standort.

In der Analyse werden zudem die Transportabläufe sowie die Lagerorte aller Materialien erfasst. Dabei ziehen wir nicht nur das Layout und die Spezifikationen der Anlage in die Betrachtungen mit ein, sondern analysieren auch die Detaildaten jeder einzelnen Sendung über ein ganzes Jahr. Auf Basis der zu erwarteten Geschäftsentwicklung werden dann die zukünftigen Leistungsanforderungen bzw. Ziele festgelegt.

Phase 2: Entwicklung von Alternativen

Auf Basis der ermittelten Daten werden alternative Layouts und Prozesse erarbeitet. Erst die Kombination aus Erfahrung, Ingenieurwissen und mathematischen Methoden erlaubt es, neue Prozesse und Anlagen auf Grundlage der realen Einzelsendungsdaten hinsichtlich optimaler Produktivität und Flexibilität zu entwickeln. Unsere branchenübergreifende Expertise sowie die umfassenden Erfahrungen in der Planung von manuellen bis zu hochautomatisierten Lagern garantieren Kunden Konzepte auf dem neuesten Stand von Technik und Prozessorganisation. Unsere Maxime dabei lautet: Automatisiert wird nur dann, wenn die Wirtschaftlichkeit eindeutig gegeben ist.

Phase 3: Bewertung und Entscheidung

In der dieser Phase werden die Alternativen quantitativ bewertet. Hierbei werden Leistungsmerkmale ebenso transparent gemacht wie Investitionsvolumina und laufende Kosten. In diesem Prozessschritt erlauben es die Sendungsdaten, die Leistung unter Realbedingungen in bisher nicht erreichbarer Genauigkeit abzuschätzen. Auf Basis realer Daten werden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken einzelner Szenarien transparent.

Qualitative Aspekte werden durch eine Nutzwertanalyse bewertet, in dem gemeinsam definierte Kriterien erhoben werden. Durch das Zusammenführen der quantitativen und qualitativen Grundlagen wird die optimale Alternative herausgearbeitet.

Leistungsspektrum

  • Bestimmung der Kapazitäten und Leistungen im Logistikzentrum
  • Darstellung der Materialflussbeziehungen
  • Analyse der Auftragsstrukturen und deren Zusammenhänge zur Optimierung der Prozesse
OPTIMIERUNGSPOTENZIALE AUSLOTEN UND UMSETZEN +++++ neu +++++
Fachbeitrag
Es gibt vielfältige Ursachen, die eine quantitative Optimierung der innerbetrieblichen Logistik notwendig machen. Darum gilt es, die letzten Optimierungspotenziale im Bereich der Auftragsbearbeitung und des Materialflusses genau auszuloten und zu nutzen, um versteckte Kosten einzusparen.
materialflussanalyse_und_quantitative_logistik.pdf